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Das Quartier Lück in Köln-Ehrenfeld geht neue Wege in der nachhaltigen Wärmeversorgung

Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe ist das Kernstück des Energiekonzepts, das naturstrom zusammen mit der WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH in Köln-Ehrenfeld umsetzt. Betrieben wird die Wärmepumpe mit dem Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach und 100 Prozent Ökostrom von naturstrom aus dem Netz. Das Abwasser aus einem nahegelegenen Kanal dient als Wärmequelle für die Wärmepumpe. Das Quartier LÜCK wird so zu 100 Prozent mit erneuerbarer Wärme versorgt.

Doch nicht nur eine zukunftsfähige Wärmeversorgung ist sichergestellt, auch das Thema Elektromobilität wird berücksichtigt. Alle Tiefgaragenstellplätze des Quartiers sind mit einer Ladeinfrastruktur ausgestattet, die ebenfalls mit 100 Prozent Ökostrom von naturstrom beliefert wird.

Das Energiekonzept

Das Herzstück, die Wärmepumpe

Im Quartier LÜCK in der Subbelrather Straße in Köln-Ehrenfeld ist eine zentrale Wärmepumpe für die Wärmeversorgung der Wohn- und Gewerbeeinheiten zuständig. Die Hauptenergiequelle befindet sich nur wenige Meter entfernt im Abwasserkanal unter der Äußeren Kanalstraße. Dort wurde ein ca. 120 Meter langer Wärmetauscher installiert, der dem vorbeifließenden Abwasser Wärmeenergie entzieht. Die entzogene Wärme wird über Wasserleitungen an die Wärmepumpe in der Heizzentrale im Quartier geliefert.

Die Wärmepumpe wird mit Solarstrom aus Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach des Wohnquartiers mit einer Gesamtleistung von 100 Kilowatt-Peak betrieben. Und wenn der Solarstrom einmal nicht ausreicht, fließt ergänzend 100 Prozent Ökostrom von naturstrom aus dem Netz.

Fertige Installation - Die Wärmepumpe in der Heizzentrale
Die Power-to-Heat-Anlage in der Heizzentrale

Eine wertvolle Ergänzung: Die Installation einer Power-to-Heat-Anlage und eines Wärmespeichers

Zusätzlich zur Wärmepumpe ist auch eine Power-to-Heat-Anlage installiert, die Wärme durch Strom erzeugt. Sie unterstützt die Wärmepumpe in Zeiten mit großem Wärmebedarf oder wenn der Wärmepumpe weniger Energie aus dem Abwasserkanal zur Verfügung steht. Denn Temperatur und Durchflussmenge des Abwassers sind nicht konstant. Sie sind abhängig von Niederschlag und Wasserverbrauchsverhalten der Menschen.

Durch einen 20 Kubikmeter großen Wärmepufferspeicher kann zudem überschüssige Energie zwischengespeichert werden. Das hat den Vorteil, dass Wärme auch gezielt dann erzeugt werden kann, wenn die Strommarktpreise niedrig sind.

Insgesamt wir die die Wärmeerzeugung durch die Wärmepumpe somit unabhängiger vom Wärmebedarf. Die Wärmepumpe kann trotz des variierenden Wärmebedarfes und Wärmeangebotes aus dem Abwasserkanal effizient und wirtschaftlich im optimalen Betriebspunkt arbeiten.

Übergabe der Wärme an die Haushalte

An einem Plattenwärmetauscher wird die Wärme, die in der Heizzentrale erzeugt wurde, an den Heizkreislauf der Gebäude im Quartier LÜCK übergeben. Die Vorlauftemperatur beträgt dabei nur 40 Grad Celsius. Die Wärme wird auf einem Temperaturniveau erzeugt und bereitgestellt, bei dem sie benötigt wird. Damit werden Verluste bei der Wärmeerzeugung und beim Transport reduziert.

Die Wärme wird anschließend in die Wohnungen geleitet. Dort wird sie zum Betrieb der Fußbodenheizung und zum Erwärmen des Trinkwassers genutzt. Das Trinkwasser kann zudem in den Wohnungen durch einen Durchlauferhitzer zusätzlich erwärmt werden.

Die Baustelle in der Subbelrather Straße von oben
Das Energiekonzept in der Subbelrather Straße in Köln Ehrenfeld

Vorgesorgt für die Verkehrswende – Ladeinfrastruktur im Quartier LÜCK

Neben einer nachhaltigen Wärmeversorgung ist auch die Elektromobilität in das Quartierskonzept integriert. Alle Tiefgaragenstellplätze sind mit Ladeinfrastruktur ausgestattet. Auf Wunsch können Wallboxen zum Laden von Elektrofahrzeugen installiert werden. Geladen werden kann dann fahrstrom, 100 Prozent echter Ökostrom von naturstrom.

Meilensteine

24.01.2023

Fördermittel-Antragstellung bei der Förderstelle des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gemäß BEW (Bundesförderung für effiziente Wärmenetze) für Modul I (Erstellung einer Machbarkeitsstudie)

28.02.2023

Erhalt des Zuwendungsbescheids vom BAFA

06.03.2023 – 22.05.2024

Erstellung der Machbarkeitsstudie

22.02.2024

Fördermittel-Antragstellung bei der Förderstelle des BAFA gemäß BEW für Modul II (Investive Förderung).

28.10.2024

Erhalt des Zuwendungsbescheids vom BAFA

01.03.2024

Unterzeichnung des Contractingvertrages zur Wärmelieferung und zum Betrieb der Photovoltaik-Anlage
Vertragsunterzeichner: WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH, Wolfgang von Moers Grundbesitzverwaltungs GmbH und Green Estate Two GmbH & Co. KG – eine 100%ige Tochter der naturstrom AG

24.07.2024

Anlieferung und Einbau des Pufferspeichers

24.07. – 14.08.2024

Verlegung der Anbindungsleitungen zwischen Abwasserkanal und Projektgelände mittels Spülbohrung

22.08.2024

Pressetermin und Baustellenbegehung

29.08. – 16.09.2024

Anlieferung und Einbau der Abwasserwärmetauscher-Module

06.09.2024

Richtfest am Quartier LÜCK

08.09.2024

Tag der offenen Tür für potentielle Käufer:innen

03.12.2024

Anlieferung der Power-to-Heat-Anlage und Wärmepumpe

15.03.2025

Fertigstellung der Installationen in der Heizzentrale und Beginn der Inbetriebnahmephase

21.05.2025

Technische Inbetriebnahme der Wärmepumpe und Power-to-Heat-Anlage

01.10.2025

Beginn der Wärmelieferung an das Quartier

Technische Fakten

2025

Inbetriebnahme der Wärmeversorgung

660

MWh (thermisch) Wärmebedarf im Jahr

40

°C Vorlaufleistung im Niedertemperatur-Nahwärmenetz

20

m³ Wärmepufferspeichergröße

55

m² Fläche für die Heizzentrale

100

kWp Gesamtleistung der Photovoltaikanlagen

216

versorgte Wohneinheiten (und eine Großtagespflege)

107

t CO2-Einsparung im Jahr im Vergleich zur Vollversorgung mit Netzstrom und Erdgaskessel

55

KfW Effizienzhaus Standard

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naturstrom AG

Die naturstrom AG wurde 1998 in Düsseldorf gegründet und versorgt mehr als 300.000 Haushalte, Unternehmen und Institutionen mit naturstrom, naturstrom ökogas und nachhaltiger Wärme. Damit ist naturstrom der größte unabhängige Ökostromanbieter in Deutschland. Das Unternehmen setzt auf den konsequenten Ausbau dezentraler Erneuerbarer Energien. Rund 350 Öko-Kraftwerke sind durch Mitwirkung von naturstrom bislang ans Netz gegangen. Zudem realisiert naturstrom verbrauchsnahe, sektorenübergreifende Versorgungslösungen: von der ökologischen Nahwärmebelieferung in ländlichen Kommunen über Mieterstrom bis hin zu Strom, Wärme- und E-Mobilitätsangeboten für Betriebe oder Quartiere. 500 Beschäftigte bringen an 15 Standorten die Energiewende voran. Für ihre Vorreiterrolle wurde die naturstrom AG vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Europäischen Solarpreis.

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